Bild:Fotolia

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Die „digitale Revolution“ wird unsere Arbeitswelt in den nächsten Jahren massiv verändern. Experten gehen davon aus, dass die Digitalisierung die wichtigste Veränderungskraft der nächsten Jahrzehnte sein wird. Dieses enorme Potenzial, wird die Instrumente und Aufgabenfelder im Personalwesen sehr stark verändern.

Die heutigen Personalabteilungen sind jedoch häufig Verwalter von administrativen Aufgaben und nicht darauf ausgerichtet, den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden. Die Konsequenz daraus wird sein, dass die Personalabteilung sich entweder auflöst und die bisherigen Aufgaben an ihre Mitarbeiter und Führungskräfte überträgt, oder aber HR neue Aufgaben aus den Bereichen Organisationsentwicklung, Marketing, Marktforschung und Controlling übernimmt. HR als Manager des Humankapitals. Fiktion? Vermutlich nicht. Eine Verlagerung von personalwirtschaftlichen Aufgaben wurde bereits in etlichen Unternehmen durchgeführt z.B. sucht sich das Management, nach der konsequenten Einführung neuer Technologien, Business Partner für definierte HR-Aufgaben aus den Geschäftsbereichen und HR übernimmt eine neue Rolle.

Die Personalabteilung sollte dieses neue Potential als Chance sehen, administrative Routinetätigkeiten und repetitive Abläufe zu automatisieren. In Verbindung mit der Digitalisierung kann HR z.B. Wissen managen, globales Arbeiten unterstützen oder durch die Analyse von Massendaten Fakten liefern, die als Grundlage für Geschäftsentscheidungen genutzt werden können. HR kann seiner vielfach geforderten Rolle als strategischer Partner gerecht werden und zum Erfolg des Unternehmens beitragen.

Am 17. November 2015 werden wir diesen Themenkomplex in Pforzheim sowohl wissenschaftlich als auch praxisbezogen diskutieren und referieren. „Business meets Science – HR-Tends der Zukunft“ geht in die nächste Runde. Unsere Hauptthemen sind „Lernen in der digitalisierten Welt“ und „ HR 4.0: erfolgreiche Personalarbeit durch Digitalisierung“.

Peter Nünning, Vice President Human Resources, bei der AREVA GmbH wird einen Erfahrungsbericht über die konsequente Nutzung neuer Technologien im Personalwesen geben. Sein Themenschwerpunkt: „Sinnvoll untereinander abgestimmte HR-Systeme und Tools sind ausschlaggebend für den Erfolg der neuen Organisationsstruktur und die Basis personalpolitischer und administrativer Prozesse. Rechtliche Rahmenbedingungen und Workflows werden so von HR sichergestellt. Der freie Zugang zu Informationen und der Verzicht auf den HR Business Partner resultiert dabei in einer Emanzipation der Führungskräfte, die nun personalstrategische Aspekte selbständig in Ihre Businessplanung einbeziehen müssen. Gleichzeitig können administrative Leistungen seitens HR durch funktionelle Tools effizienter gestaltet werden. Für Mitarbeiter, Führungskräfte und HR selbst schafft die Digitalisierung also völlig neue Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen.“

Der Link zur Homepage und Anmeldung: https://blog.hs-pforzheim.de/institut-personalforschung/17-november-2015/

 

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Wolfgang Witt, fidelis HR GmbH

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Leitung HR-Community, Moderator PERSONALER FORUM

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